Werdegang

Viele Online-Autoren kamen auf Umwegen zum Schreiben. Ich habe seit meinem 14. Lebensjahr diesen Weg angestrebt und ihn ganz gezielt vorbereitet, auch wenn ich dazwischen mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet habe.

Mein Lebensweg in Stichpunkten sieht so aus:

  • ab 1992: freier Mitarbeiter der Redaktion Karlstadt der Main Post
  • 1996: Hospitanz bei der Main Post
  • 1997 bis 1998: Wehrpflichtiger in der Pressestelle der Infanterieschule Hammelburg
  • 1998 bis 2002: Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Lüneburg. Praktika bei der Sparkasse Main-Spessart, der Wirtschaftszeitung Wirtschaft & Region, der Online-Agentur Kabel New Media sowie dem Online-Portal manager-magazin.de
  • 2003: Redakteur bei JDB Media in Hamburg
  • 2003 bis 2010: Bundesagentur für Arbeit, zunächst Mitarbeiter im Bereich Presse und Arbeitsmarktberichterstattung, später wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsmarktanalyse
  • seit 2011: Freier Dozent für Statistik und empirische Sozialforschung an der Evangelischen Hochschule Nürnberg
  • seit 2010: Freier Texter und Journalist, Beiträge für manager-magazin.de, Spiegel Online, Süddeutsche Zeitung sowie zahlreiche Internetprojekte
  • 2011: Weiterbildung im Bereich Suchmaschinenoptimierung an der Berliner Journalistenschule

Begonnen habe ich ganz klassisch bei einer Tageszeitung, wo ich als “rasender Reporter” von Gemeinderatssitzungen, Sportveranstaltungen und Theaterabenden berichtet habe – und natürlich von vielen Ehrungen und Vereinsversammlungen.

Ein Studium der Journalistik kam für mich trotzdem nicht in Frage, mich hat immer auch die Welt jenseits der Medien interessiert. So studierte ich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Lüneburg, eine Kombination aus volks- und betriebswirtschaftlichen sowie sozialwissenschaftlichen Inhalten.

Über meine Diplomarbeit kam der Kontakt zur Agentur für Arbeit zustande, bei der ich mich als einzigem Arbeitgeber außerhalb des Journalismus bewarb. Ich begann zunächst eine Stelle bei einem Verlag für Kundenzeitschriften in Hamburg, wechselte aber bald zur Bundesagentur für Arbeit, wo ich zunächst in der Presse- und Arbeitsmarktberichterstattung arbeitete.

Darüber ergab sich der Kontakt zur Statistikabteilung, denn meine Leidenschaft gehört gleichermaßen dem Schreiben wie der Interpretation und Analyse von Daten. Seit 2010 arbeite ich freiberuflich als Datenjournalist sowie als Autor, vor allem im Bereich Wirtschaft und Finanzen.