Ärger um neuen Mozilla-Chef

Um den neuen Mozilla Chef Brendan Eich gibt es Ärger. Im Zentrum des Streits steht allerdings nicht die Ausrichtung von Mozilla, sondern die Unterstützung einer Kampagne gegen die Homo-Ehe.

Brendan Eich hatte 2008 aus seinem Privatvermögen 1.000 US-Dollar für eine Kampagne für die “Proposition 8” gespendet, einen Gesetzentwurf mit dem die Ehe zwischen zwei Männern oder zwei Frauen hätte verboten werden sollen.

“Offener Browser, enge Weltsicht” titelte die Baseler Zeitung vor kurzem. Aus verschiedenen Richtungen wurde Brendan Eich daher nahe gelegt, seinen Posten niederzulegen. Der neue CEO hat das allerdings bereits abgelehnt. Seine persönliche Einstellung zur Homo-Ehe hätte mit seiner Aufgabe nichts zu tun. Fachlich sei er dagegen für die Position der beste Mann.

Die Diskussion ist für Mozilla durchaus gefährlich. Immerhin hatte die Stiftung bisher einen großen Sympathiebonus gegenüber Google, Microsoft oder Apple. Der könnte verspielt werden.

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